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Für Sie und Ihren Hund ist die Erste
Ausbildungsstunde kostenlos!!
Erziehung/Unterordnung |
| Was verstehen wir unter Unterordnung?
Erziehung?
Gehorsam?
Ausbildung?
Eigentlich von Allen etwas, nur nicht die bedingungslose Unterwerfung oder das so genannte brechen einer Hundeseele. Natürlich ist der Hund ein Rudeltier und benötigt damit auch ein feste Stellung innerhalb seines Rudels (=Familie). Im Idealfall ist der Hund gut im Rudel eingeordnet und akzeptiert die anderen Rudelmitglieder (=Familienmitglieder) als ranghöher. Dies erreichen Sie mit der Erziehung, die schon vom ersten Tag beginnt, wenn der Hund zu Ihnen ins Rudel kommt. Das beinhaltet nicht nur, dass Ihr Welpe lernt stubenrein zu sein, sondern auch dass er Sie oder andere Rudelmitglieder nicht beißen, ärgern oder schikanieren darf. Ihr Rudel wird lernen miteinander zu kommunizieren und auf Signale jedes Mitgliedes zu achten und sie zu respektieren. Diese Rudelbildung ist für den Hund lebenswichtig, denn er lernt nicht nur Ihnen zu folgen sondern auch Ihnen zu vertrauen. Wenn er sich auf Sie als Rudelführer verlassen kann, braucht er nicht aggressiv jeden anderen Hund zu verscheuchen, der ihm Angst macht, er muss sich nicht schützend vor Sie stellen, wenn ein fremder Mensch auf Sie zukommt, weil er denkt Sie können sich nicht selber schützen oder als neurotisches Nervenbündel beim Hundepsychologen landen, denn er weiß, wo sein Rudelführer ist kann ihm nichts passieren. Die Position des Rudelführers ist also auch ungemein Verantwortungsvoll, denn Sie sind nicht nur für den Schutz des Rudels zuständig sondern auch für die sozialen Kontakte, die Nahrungsbeschaffung (natürlich speist der Rudelführer immer zuerst), Sie müssen für Ruhe innerhalb des Rudel sorgen und sind natürlich auch für das seelische Wohlergehen der anderen Mitglieder verantwortlich.
In der Erziehung ist auch eine gehörige Portion Gehorsam von Nöten. Der Hund muss natürlich lernen auf bestimmte Kommandos die dazu gehörige Aktion auszuführen. Diese
sollte unverzüglich, korrekt und solange wie Sie es für nötig erachten durchgeführt werden. Es kann überlebenswichtig sein, dass Ihr Hund das Platzkommando unverzüglich ausführt, wenn er gerade eine Katze jagen möchte und droht auf die Strasse zu rennen. Er muss lernen auf "Aus" oder "Pfui" zu reagieren um zu verhindern, dass er Gift zu sich nimmt. Sie sehen es ist also unbedingt nötig einen Hund zu erziehen und ihm einen so genannten Grundgehorsam beizubringen damit er sich in unserer Welt zurecht finden kann. |
Die Grundkommandos sind: Sitz, Platz, Fuß (bei Fuß), Aus, Hier - Komm (zurückkommen).
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| Darüber hinaus sollte der Hund gut an der Leine laufen können und auch ohne Leine auf Sie hören (Leinenführigkeit und Freifolge).
All diese Kommandos muss der Hund erst lernen und dürfen nicht einfach abverlangt werden. Je früher wir damit beginnen desto einfacher ist es. Am Einfachsten und effektivsten ist die positive Verstärkung für positives Verhalten. Das heißt, erwünschtes Verhalten wird immer mit Futter, Spiel, Worten oder Streicheln belohnt - verstärkt. Negatives, unerwünschtes Verhalten sollte entweder strafend korrigiert oder ignoriert werden. Man kann auch von der Operanten Konditionierung reden. Beim Bestrafen ist in jedem Falle auf das richtige Maß zu achten, Sie stecken einen Taschendieb ja auch nicht lebenslang ins Gefängnis. Lob und Tadel müssen immer schnell und unverzüglich erfolgen, ein Hund kann nur innerhalb von zwei Sekunden ein Lob (Tadel) zur richtigen Aktion verknüpfen. Am aller wichtigsten sind jedoch die Wiederholungen. Ein Hund benötigt ca. 700 Wiederholungen um z.B. das Senken des Hinterteils mit dem Sitz - Kommando zu verbinden.. Das bedeutet nicht, dass Sie jetzt stundenlang mit ihren Welpen das Sitz üben sollen, dies würde den Hund nur überfordern und hätte auch keinen Lernerfolg. Es bedeutet aber, dass das Erlernen des Gehorsames und die Erziehung nicht in 14 Tagen erledigt ist und auch viel Geduld braucht. Der Erziehung ist auch nie abgeschlossen, sie ist ein ständiger Begleiter in der Beziehung zu Ihren Hund. Sie selber werden lernen konsequent und fair mit Ihren Hund umzugehen, damit einer harmonischen Mensch - Hund - Beziehung nichts im Wege steht. |
Ein weiterer Punkt ist die Ausbildung. Sie können einen Hund sportlich (Schutzhundesport, Agillity, Obidience, o.ä.) oder auch für den Dienst (Polizeihund, Spürhund, Rettungshund, o.ä.) ausbilden. Bei all diesen Ausbildungsmöglichkeiten sind Erziehung und Gehorsam Grundvoraussetzung.
Copyright Sigrid Schmidt
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